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erstellt: 10. März
2001
aktualisiert: 06. Juli 2003
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Vergleich
eTrex Summit und Garmin 12 -
ein Erfahrungsbericht von Gerhard Haupt
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Garmin 12
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eTrex Summit
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Ich benutze seit mehr als 2 Jahren einen Garmin 12 und
hatte jetzt Gelegenheit, für einige Wochen einen eTrex Summit zu testen.
Hier meine praktischen Erfahrungen bei Outdoor Anwendungen, Bergtouren,
Mountainbiken:
Zunächst hat mich die Funktion der Höhenaufzeichnung, die Auswertung von
Höhenprofilen am Gerät oder nachträglich am PC begeistert.
Beim Bedienungskomfort (Tastenzahl) muß man aufgrund von Größe und Gewicht
einige Einschränkungen aktzeptieren.
Beim praktischen Einsatz kam dann die Ernüchterung, weil Einiges was für mich
beim 12-er selbstverständlich war, unverständlicherweise nicht mehr
funktionierte.
Die Gewichtung dieser Punkte ist sicher vom persönlichen Einsatzgebiet
abhängig, aber ich meine dass viele, die vor einer Kaufentscheidung stehen,
diese Punkte (die nur zum Teil in den Prospekten stehen) noch nicht erkennen
können.
Nachteile
eTrex Summit:
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Größter Nachteil aus meiner Sicht: Keine
Wegpunktkommentare.
Bei Nutzung der Ortsdatenbanken der topographischen CDs Top50/ 200,
AustrianMap, SwissMap 100 in Verbindung mit Touratech-QV (ehemals
„QuoVadis“), wird dort automatisch die ausführliche Wegpunktbezeichnung
gespeichert.
Der Wegpunktname mit 6 Buchstaben ist dafür zu kurz und oft nicht eindeutig.
Praktische Anwendung:
Bei Touren übertrage ich mit wenigen Mausclicks mehrere hundert Wegpunkte zum
Garmin, und habe so auch bei spontanen Routenänderungen Anhaltspunkte.
Die Ortsdatenbanken dieser topographischen CDs sind sehr mächtig, z.B. die
Österreich CD „AustrianMap“ über 100.000 Punkte.
Bei Speicherung von Punkten unterwegs wird Datum und Uhrzeit als Kommentar
gespeichert (verzichtbar), es können aber auch unterwegs eigene Kommentare
(16 Zeichen) eingegeben werden (Beispiel Höhenwerte aus Anzeige manuell
eingeben).
·
Dürftige Anzeige auf der Mapseite: Tracks viel zu
breit, keine Anzeige von aktueller Richtung (Track/ Course), Geschwindigkeit,
Entfernung und Richtung zum nächsten Zielpunkt (Bearing).
Ergänzung:
Aktuelle Richtung wird zwar bei kursorientierter Karte angezeigt, nicht aber
bei normaler, nordorientierter Karte.
Die Zappelei = dauernde Drehung, ist für mich aber unbrauchbar.
Meine Hauptanwendung der Mapseite: Erkennen von Abzweigungen schon vor der Weggabelung
ist damit zwar möglich, aber deutlich schlechter als bei der Garmin 12er
Reihe.
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Löschen von Wegpunkten nur einzeln oder komplett,
nicht aber per Symbol.
Damit ist das Löschen von temporären Hilfspunkten deutlich mühsamer.
·
Kein Panning (Verschieben) der Mapseite möglich.
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Tracklog ist nicht abschaltbar oder
benutzerspezifisch konfigurierbar.
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Keine Datenseite (= alle wesentlichen Werte auf einer
Anzeige).
Vorteile
eTrex Summit:
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Höhenwerte werden gespeichert (für Wegpunkte und
Tracks analog bei der gesamten eTrex-Familie, eMap, GPS76).
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Barometrische Höhenmessung (bei eTrex Summit und auch
Vista).
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Bild zeigt eTrex Grundmodell
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Gewicht, Größe.
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Mit 2 statt 4 Batterien (ich benutze Akkus) etwas
mehr als halbe Laufzeit (bei Deaktivierung Kompass, barometrischer
Höhenmesser wahrscheinlich länger).
Ich muß also auf Tour eventuell die Akkus wechseln, kann aber dann besser
einschätzen, ob die Akkus für den Tag reichen, oder ob ich auf das dauernde
Tracklogging verzichte.
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Der magnetische Kompass ist m. E. verzichtbar, da ich
nach 10 Meter Bewegung die Richtung kenne.
Mögliche sinnvolle Anwendung: Speichern von markanten Berggipfeln (aus Topo
CDs oder Ortsdatenbanken) und Peilen im Stillstand.
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Speichervolumen 50 statt 30 Wegpunkte pro Route: auch
komplexere Routen ohne Unterteilung möglich.
Anmerkung:
Die Grundmodelle eTrex und eTrex Camo speichern 1 Route mit max. 50
Wegpunkten.
Die eTrex Modelle Summit und Venture speichern 20
Routen mit max. 50 Wegpunkten, eTrex Legend und Vista speichern 20 Routen mit
max. 125 Wegpunkten.
Das Garmin 12 speichert 20 Routen mit max. 30 Wegpunkten.
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3000 statt 1024 Trackpunkte: damit dürften auch
(Rad-)Touren >6-8 Stunden komplett aufgezeichnet werden.
Anmerkung:
Die Grundmodelle eTrex und eTrex Camo speichern 2000 Trackpunkte und 10
Tracks als „Saved Tracks“ (siehe nächster Punkt).
Die eTrex Modelle Summit 3000 Pkte., Venture 2047
Trackpunkte und Legend und Vista 10 000 Punkte, sowie alle 10 Tracks als
„Saved Tracks“ (siehe nächster Punkt).
Das Garmin 12 speichert 1024 Trackpunkte.
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Zusätzlich können 10 Tracks als „Saved Tracks“
zwischengespeichert werden.
Dabei wird allerdings die Anzahl der Trackpunkte
reduziert. Pro Track bei eTrex „gelb“ und Camo jeweils max. 125 Pkte.; bei
Venture, beim Summit max. 500 Pkte und bei Legend/ Vista max. 750 Pkte.
Und es gehen auch die Daten „Datum/ Uhrzeit“ verloren, und damit die
Auswertemöglichkeit der Geschwindigkeit.
Vorteil dieser Lösung: auch bei mehrtägigen Touren, abgenabelt vom PC, kann
nachträglich protokolliert werden; außerdem mehr Möglichkeiten für TracBackâ in
Teilabschnitten.
Gruß Gerhard
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